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Benson "Der Fisch des Volkes" ist Tot
19.08.2014 - 15:31 von gerd



Gro├čbritanniens dickster Fisch ist tot. Der Karpfen Benson, der mehr als 60 Mal geangelt und wieder freigelassen wurde, trieb leblos in seinem See in Cambridgeshire.

Ein Riss an der Angelschnur, so stark wie noch nie. Ein Erlebnis, dem jeder Angler zeit seines Lebens entgegenfiebert. Als der kolossale Karpfen angebissen hatte, war gerade noch Zeit f├╝r ein Foto. Dann warfen ihn mindestens 63 Angler wieder ins Wasser. Aus Respekt vor seiner Gr├Â├če. Jetzt ist Gro├čbritanniens dickster und ber├╝hmtester Karpfen tot. Der Fisch namens Benson wog fast 30 Kilo, war zwischen 20 und 25 Jahren alt und hatte Starqualit├Ąten: Zeit seines Lebens posierten Angler mit ihm. 63 Mal wurde er gefangen, aber immer wieder unbeschadet ins Wasser zur├╝ckgeworfen.


briten-karpfen

Benson hat zu Lebzeiten etwa 30 Kilo gewogen.
Der britische Karpfen ist jetzt vermutlich an einer Vergiftung gestorben.
(Foto: Foto: dpa)


Jetzt wurde er tot in einem See in der Grafschaft Cambridgeshire gefunden - vermutlich starb er an einem Happen roher N├╝sse, die f├╝r Fische giftig sind. "Wir sind alle ersch├╝ttert von Bensons Tod", sagte Tony Bridgefoot, Besitzer des Angelgebiets Bluebell Lakes, der Zeitung The Times. Der Karpfen habe "Celebrity-Status gehabt" und sei der "Fisch des Volkes" gewesen - au├čerdem habe er wundersch├Âne Schuppen gehabt.

Benson schwamm seit 1995 in den Gew├Ąssern. Angler aus dem ganzen Land kamen, um den Riesenfisch zu fangen. Dabei zogen sie ihn aus dem Wasser, lie├čen sich mit ihm fotografieren und lie├čen ihn wieder frei. Sogar aus Deutschland soll eine Angeltruppe nur wegen Benson eingeflogen sein.

Nun h├Ątten wohl einige "unverantwortliche" Angler N├╝sse ins Wasser geworfen und Benson den Rest gegeben, sagte Bridgefoot. "Jeder hat den Karpfen ins Herz geschlossen, und wenn du genug Gl├╝ck hattest, ihn zu fangen, dann war klar, was f├╝r eine wunderbare Kreatur er war", sagte er. Benson liegt nun auf Eis und wartet darauf, ausgestellt zu werden.


Quelle: S├╝ddeutsche.de
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